Abschlussarbeiten

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Hinweise zu Abschlussarbeiten

Im Rahmen der Betreuung von Abschlussarbeiten durch Mitglieder unserer Arbeitseinheit setzen wir die Inhalte des Propädeutikums bzw. Kolloquiums im Bachelor (B.V.1 und B.V.2) und des Masterkolloquiums im Master (M.Y.2 und M.Y. 3) voraus. Wir empfehlen daher dringend einen Besuch der genannten Veranstaltungen.

Bitte beachten Sie außerdem unsere Richtlinien für Abschlussarbeiten in unserer Arbeitseinheit sowie allgemeine Richtlinien zur Typoskriptgestaltung

 

Betreuer & Themen

Benjamin E. Hilbig

Ich betreue (vorwiegend empirische) Arbeiten zu folgenden Themenfeldern:

  • Allgemeine/Kognitive Psychologie (v.a. Entscheidungsforschung; z.B. Urteilsheuristiken, Risikoentscheidungen, Wahrheitsurteile)

  • Statistische Modellierung (bes. von Entscheidungsprozessen), Modellvergleichsmethoden

  • Diagnostik (v.a. unehrliches Antwortverhalten und soziale Erwünschtheit)

  • Ethisches Verhalten (z.B. Ehrlichkeit), prosoziales Verhalten (z.B. Kooperation)

  • Persönlichkeit (bes. "dunkle" Persönlichkeitseigenschaften)

  • Experimentelle Methodik (v.a. Vergleich von labor- und webbasierter Datenerhebung)

Vereinzelt betreue ich auch theoretische Arbeiten, allerdings thematisch sehr stark umgrenzt. Ich erwarte  ein hohes Maß an Eigenständigkeit und keine "Methodenangst".

 

Felix Henninger

Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu folgenden Themenfeldern:

  • Urteilen und Entscheiden

    • Risikowahlentscheidungen und ihre Determinanten

    • Kognitive und mathematische Modelle von Entscheidungen

    • Effekte verschiedener (graphischer) Repräsentationen von Entscheidungen

    • Die Rolle von Aufmerksamkeit bei Entscheidungen und Urteilen

    • Urteile hinsichtlich der Persönlichkeit anderer

  • Webbasierte Datenerhebung und der Vergleich zum Labor

  • Ethische Entscheidungen und ihre individuellen und situationalen Determinanten

Ich erwarte überdurchschnittliche Methodenkenntnisse und ein hohes Maß an Eigenständigkeit.

 

Luisa Horsten

Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu den folgenden Themen:

  • Persönlichkeit und interindividuelle Unterschied

    • Dark Factor of Personality

    • HEXACO-Modell der Persönlichkeit

    • Person-Situation-Interaktionen

    • Verhalten in ökonomischen Spielen

  • Stellvertreterstolz

Ich erwarte insbesondere ein hohes Maß an Eigenständigkeit.

 

Sina A. Klein

Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu folgenden Themenfeldern:

  • Persönlichkeit (speziell Eigenschaften, die umweltfreundliches und/oder prosoziales Verhalten vorhersagen, z.B. HEXACO-Faktoren, Werte)

  • Kooperation in sozialen Dilemmata (Person-Situations-Interaktionen, Anwendung auf den Umweltkontext)

  • Gruppenkonflikte und deren Auflösung (Eigen-/Fremdgruppeneffekte, Umsetzung der Kontakthypothese)

Ich erwarte insbesondere ein hohes Maß an Eigenständigkeit.

 

Michael Kriechbaumer

Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten, beispielsweise zu einem der folgenden Themenbereiche:

  • Survival Processing: Verbesserung der Gedächtnisleistung bei Verarbeitung von Stimuli in einem überlebensrelevanten Kontext

  • Web-basierte Umsetzung klassischer Paradigmen und deren Methoden: Wie effektiv können klassische Laborexperimente auch zu Hause im Browser absolviert werden?

  • Soziales Entscheidungsverhalten: Wie kann Kooperation oder umweltfreundliches Verhalten bekräftigt werden bzw. was sind mögliche Einflussfaktoren?

  • Wie kann mediale Kommunikation (z.B. storytelling) effektiv eingesetzt werden, um obiges Verhalten zu beeinflussen?

Diese oder ähnliche Themen betreue ich nach Absprache gern; ich erwarte jedoch ein hohes Maß an Eigenständigkeit bei der Themenfindung und Ausarbeitung.

 

Meike Kroneisen

Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu folgenden Themenfeldern:

  • Betrügerentdeckung: Tooby und Cosmides postulieren die Existenz eines hoch spezialisierten "Betrügerentdeckungsmoduls", welches nur durch "betrügerisches" Verhalten aktiviert wird. In einer empirischen Arbeit soll diese Hypothese genauer untersucht werden. Handelt es sich wirklich um einen evolutionär entwickelten adaptiven Mechanismus? Oder lassen sich die Ergebnisse auch durch allgemeinere Mechanismen erklären?

  • Survival Processing: Nairne und Kollegen (2007) entdeckten einen stabilen Gedächtnisvorteil für Wortmaterial, das im Kontext eines Überlebens-Szenarios präsentiert wurde. Folgt man ihrer Erklärung, so wurde das menschliche Gedächtnis in der Phylogenese der Menschheit derart geformt, dass überlebensrelevante Informationen besser behalten werden können als andere Informationen. Doch ist dies wirklich die einzige Erklärung für diese Befunde?

  • Moralische Urteile: Wann entscheiden sich Personen deontologisch zu handeln und wann utilitaristisch? Laut Greene und Kollegen (2001) triggern emotionale Prozesse deontologische Urteile und kontrolliert kognitive Prozesse führen zu utilitaristsichen Urteilen. Doch lässt sich das so grundsätzlich sagen?

  • Gedächtnis für lachende und wütende Gesichter: Wieso kann man wütende gesichter schneller entdecken, sich aber freundlcihe Gesichter besser merken? Becker und Kollegen (2011) konnten zeigen, dass es sich bei dem berühmten Face in the Crowd Effekt wahrscheinlich um eine Konfundierung handelt. Tatsächlich konnten lachende Gesichter sowohl schneller entdeckt werden, als auch besser erinnert werden.

Ich erwarte insbesondere ein hohes Maß an Eigenständigkeit.

 

Felix Ludwig

Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu folgenden Themenfeldern:

  • Uncanny Valley: Warum wirken manche Roboter gruselig auf uns?

  • Anthropomorphismus: Wann vermenschlichen wir Objekte und wann nicht?

  • Mind Perception: Wie nehmen wir den Verstand einer Person oder eines Objekts wahr?

  • Erfassung von Müdigkeit, Schläfrigkeit und Schlafvermögen

Ich erwarte insbesondere ein hohes Maß an Eigenständigkeit und einen sicheren Umgang mit R. Abschlussarbeiten müssen spätestens zum Ende des Wintersemesters 18/19 abgegeben werden.

 

Isabel Thielmann

Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu folgenden Themenfeldern:

  • Persönlichkeit

    • Eigenschaften, die prosoziales Verhalten vorhersagen (z.B. Honesty-Humility aus dem HEXACO-Persönlichkeitsmodell)

    • Persönlichkeitsurteile (z. B. Assumed Similarity, Zero-Acquaintance Judgments): Wie nehmen Personen andere Personen wahr? 

    • Meta-Perceptions: Wie gut können Personen einschätzen, wie andere ihre Persönlichkeit wahrnehmen?

  • Verhalten in sozialen Dilemmata (von Zwei-Personen- bis zu Intergruppen-Dilemmata)

    • Kooperatives Verhalten in sozialen Dilemmata

    • mentale Repräsentationen von Konflikten in sozialen Dilemmata

  • Unehrliches Verhalten / Lügen

  • Fairplay im Sport

Ich erwarte insbesondere ein hohes Maß an Eigenständigkeit.

 

Thorsten Rasch

Ich betreue theoretische und empirische Bachelorarbeiten, bevorzugt zu Themen im Umkreis der kognitiven Psychologie. Aber nur ungern vergebe ich Themen von der Stange. Mir ist es lieber, wenn Sie Ihre Fragestellung selber erfinden, und zwar so, dass Sie Ihre BA aus eigenem Interesse schreiben. Als "Allgemeiner Psychologe" bin ich aufgeschlossen für jedes Thema, das Sie vorschlagen. Mir ist jedes Thema willkommen, das meinem Verständnis von Psychologie entgegenkommt: "Psychologie sollte dazu beitragen, dass Menschen Menschen besser verstehen".
Fachspezifische Fragestellungen, die z.B. eindeutig in die Entwicklungspsychologie oder in die Klinische Psychologie gehören, kann ich mangels Kenntnis natürlich kaum unterstützen.

Masterarbeiten müssen laut Prüfungsordnung mit empirischen Methoden erarbeitet werden. Hierbei zähle ich auch qualitative Methoden zu den empirischen. Als kognitiver Psychologe betreue ich gern Laborstudien, - wobei diese dann ordentlich durchgeführt werden müssen! - bin aber nicht auf quantitative Verfahren festgelegt.

Ob ich Ihre Abschlussarbeit betreuen kann und möchte, klären wir am besten in einem unverbindlichen Gespräch.

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